Putzplan für Wohngemeinschaften

Ein WG-Putzplan braucht klare Räume, Wechsel und eine Regel für Ausfälle.

Teilt Küche, Bad, Müll und Gemeinschaftsfläche in überschaubare Dienste. Haltet sichtbar fest, wer diese Woche zuständig ist und wann die Aufgabe wieder ansteht.

Heima bündelt wiederkehrende Putzaufgaben, Zuständigkeiten und Erledigtes. So muss die WG nicht jede Woche dieselbe Diskussion neu führen.

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Ein Plan, der zum WG-Alltag passt

In einer WG sind private Zimmer Privatsache. Der gemeinsame Plan sollte deshalb nur Bereiche enthalten, die alle benutzen – und den Aufwand so beschreiben, dass „Küche“ für alle dasselbe bedeutet.

Gemeinsame Bereiche

Küche, Bad und Wohnzimmer bekommen konkrete Teilaufgaben. Müll kann als eigener, kürzerer Dienst rotieren.

Unterschiedliche Rhythmen

Das Bad kann wöchentlich, Altglas nach Bedarf und eine gründliche Küchenrunde zweiwöchentlich anstehen.

Ausfälle

Wer verreist oder krank ist, tauscht sichtbar mit einer anderen Person. Der Dienst verschwindet nicht stillschweigend.

In drei Schritten einrichten

Bereiche gemeinsam definieren

Schreibt pro Dienst zwei bis vier sichtbare Ergebnisse auf: „Bad: Waschbecken, WC, Dusche, Boden“. Das verhindert unterschiedliche Erwartungen.

Rhythmus und Modus wählen

Legt passende Intervalle fest. Feste Zuweisungen eignen sich für einen verbindlichen Wochenplan; ein Aufgaben-Pool passt, wenn Personen Dienste freiwillig übernehmen.

Eine einfache Tauschregel vereinbaren

Zum Beispiel: Wer ausfällt, organisiert selbst einen Tausch und ändert die Zuständigkeit in Heima. Bei dauerhaft anderem Aufwand passt ihr den Plan gemeinsam an.

Beispiel für eine Drei-Personen-WG

DienstWoche 1Woche 2Woche 3
KücheNoahMiraCem
BadMiraCemNoah
MüllCemNoahMira
Wohnzimmergemeinsam monatlich––

Heimas offener Rotationsmodus weist nicht automatisch die nächste Person zu. Wenn ihr diese feste Reihenfolge möchtet, bildet sie mit wiederkehrenden, namentlich zugewiesenen Einträgen ab.

Wann Heima nicht ausreicht

Die App kann keine uneinigen Sauberkeitsstandards entscheiden und ersetzt kein WG-Gespräch. Bei häufigen Ausfällen oder stark unterschiedlicher Zimmernutzung braucht ihr zusätzlich eine gemeinsam akzeptierte Regel – nicht mehr Benachrichtigungen.

Euren WG-Plan gemeinsam festhalten

Beginnt mit den vier wichtigsten Gemeinschaftsbereichen und verbessert den Plan nach dem ersten Durchlauf.

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